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Mindestlohn und Minijob - Auswirkungen des Mindestlohngesetzes

Mehr als sieben Millionen Menschen sind derzeit im Rahmen einer geringfügig entlohnten oder kurzfristigen Beschäftigung tätig. Ihr Anteil wächst weiter. Nicht zuletzt deshalb, weil sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer diese Beschäftigungsverhältnisse wegen ihrer Flexibilität sehr schätzen.

Seit 2010 gab es immer wieder Reformen, die verschiedene versicherungs- und beitragsrechtliche Änderungen bewirkten. Die Materie ist komplex und deshalb ist es schwierig für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Entgeltabrechnung, hier den Überblick zu behalten. Der Prüfdienst der Deutschen Rentenversicherung berichtet, dass im Zeitraum 2016/2017 mehr als 15 Prozent der Abrechnungen von Minijobs und Aushilfsarbeitverhältnissen falsch durchgeführt wurden. Dies führte zu teilweise erheblichen Beitragsnachforderungen.

Schützen Sie sich vor unnötigem Ärger und nachträglichen Zahlungsforderung der Deutschen Rentenversicherung. In unserem Seminar erhalten Sie einen Überblick über den aktuellen Rechtsstand und Tipps für die rechtssichere Umsetzung der Vorschriften bei Ihrer täglichen Arbeit.

Für die Teilnahme an dieser Veranstaltung kann ein Bildungsscheck eingereicht werden (50 % der Kosten werden übernommen). Bei Interesse sprechen Sie uns an: Uta Kressin (u.kressin@agsw.de, 02371/8291-957)


Themen

  • Wirkung des Mindestlohngesetzes (MiLoG) auf die Sozialversicherung
    • Mindestlohngesetz (MiLoG) / Auswirkungen auf den Minijob
    • Erfahrungen mit dem Mindestlohn aufgrund von Prüfungen
    • Einzelfälle: Arbeitnehmer / Selbstständiger
    • Anwendbarkeit des MiLoG in besonderen Arbeitsverhältnissen
    • Sonderregelungen bei Praktikanten
    • Höhe des Mindestlohns
    • Anrechenbare Bestandteile
    • Dokumentationspflichten
    • Haftungsregelungen
  • Geringfügig entlohnte Beschäftigung
    • Allgemeine Grundsätze
    • Ausschluss einer geringfügigen Beschäftigung
    • Können Vorbeschäftigungen zu Nachzahlungen führen?
    • Das sozialversicherungsrechtliche Beschäftigungsverhältnis
    • Einheitliches Beschäftigungsverhältnis
    • Entgeltgrenze / Bemessungszeitraum
    • Entstehungsprinzip / Zuflussprinzip / Phantomlohn
    • Regelmäßiges Arbeitsentgelt / Einmalzahlungen (SFN – Zuschläge?)
    • Vereinfachung bei Beginn oder Ende einer Beschäftigung im Laufe eines Kalendermonats
    • Verzicht auf Arbeitsentgelt
    • Auswirkungen beim Überschreiten der Entgeltgrenzen (gelegentliches Überschreiten und unregelmäßige Einmalzahlung)
    • Schwankendes Arbeitsentgelt
    • Rentenversicherungspflicht ab 01.01.2013
    • Beitragsbelastung (Pauschalbeiträge)
    • Zusammenrechnen mehrerer geringfügig entlohnter Beschäftigungen
    • Die Bedeutung der amtlichen Checklisten (Haftung?)


Methoden

Vortrag, Beispiele, Diskussion


Zielgruppe

Entgeltabrechner und Personalverantwortliche


Teilnehmerbewertung

Gesamtbewertung

Fachliche Qualifikation des Referenten
Methodisch-didaktisches Vorgehen des Referenten
Schulungsmaterialien und -methoden
Veranstaltungsraum (Lernumfeld, Ausstattung)
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Bewirtung

 sehr gut   gut   befriedigend   ausreichend   ungenügend 


Anmeldung

Zu dieser Veranstaltung gibt es keinen aktuellen Termin. Falls Sie Interesse an dieser Veranstaltung haben, rufen Sie uns bitte an: 023 31 - 306 959 9