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Mindestlohn und Minijob

Praktische Hinweise zur Umsetzung des MiLoG und der aktuellen Geringfügigkeits-Richtlinie

Etwa 7 Millionen Menschen arbeiten im Rahmen eines geringfügigen Beschäftigungsverhält-nisses. Für diesen Personenkreis gelten hinsichtlich der Beurteilung des Versicherungsstatus besondere Vorschriften. Fehler bei der versicherungs- und steuerrechtlichen Beurteilung oder fehlende Aufzeichnungen von geringfügig oder kurzfristig Beschäftigten können zu erheblichen Beitrags- und Steuernachforderungen führen. Erlangen Sie Sicherheit in der Anwendung der aktuellen Bestimmungen und lernen Sie, wo Fehlerquellen lauern.

Die Richtlinie zur Beurteilung der geringfügig Beschäftigten wurde aktualisiert und die Einführung des Mindestlohns brachte für die Beurteilung ebenfalls Veränderungen mit sich. Insbesondere ergeben sich Veränderungen bei der Ermittlung des regelmäßigen und des schwankenden Arbeitsentgelts. Die Deutsche Rentenversicherung hat festgestellt, dass es im Rahmen einer Betriebsprüfung bei mehr als einem Viertel der Fälle zu Beitragsnachforderungen kommt. Zu den häufigsten Gründen gehört die fehlerhafte Beurteilung geringfügiger Beschäftigungen.

Im Rahmen dieses Seminars werden Sie auf den aktuellen Stand gebracht und erhalten Praxistipps zur Umsetzung. Zudem werden Sie auf mögliche Beitragsfallen hingewiesen.


Themen

  • Wirkung des Mindeslohngesetzes (MiLoG) auf die Sozialversicherung
    • Mindeslohngesetz (MiLoG)/Auswirkungen auf den Minijob
    • Erfahrungen mit dem Mindestlohn aufgrund von Prüfungen
    • Einzelfälle: Arbeitnehmer/Selbstständiger
    • Anwendbarkeit des MiLoG in besonderer Arbeitsverhältnissen
    • Sonderregelungen bei Praktikanten
    • Höhe des Mindestlohns
    • anrechenbare Bestandteile
    • Dokumentationspflichten
    • Haftungsregelungen
  • Geringfügig entlohnte Beschäftigung
    • Einleitung und allgemeine Grundsätze
    • Ausschluss einer geringfügigen Beschäftigung
    • Können Vorbeschäftigungen zu Nachzahlungen führen?
    • Das sozialversicherungsrechtliche Beschäftigungsverhältnis
    • einheitliches Beschäftigungsverhältnis
    • Entgeltgrenze/Bemessungszeitraum
    • Entstehungsprinzip/Zuflussprinzip/Phantomlohn
    • Regelmäßiges Arbeitsentgelt/Einmalzahlungen (SFN-Zuschläge?)
    • Vereinfachung bei Beginn oder Ende einer Beschäftigung im Laufe eines Kalendermonats
    • Verzicht auf Arbeitsentgelt
    • Auswirkungen beim Überschreiten der Entgeltgrenzen (gelegentliches Überschreiten und unregelmäßige Einmalzahlung)
    • schwankendes Arbeitsentgelt
    • Rentenversicherungspflicht ab 01.01.2013
    • Beitragsbelastung (Pauschalbeträge)
    • Zusammenrechnen mehrerer geringfügig entlohnter Beschäftigungen
    • Die Bedeutung der amtlichen Checklisten (Haftung?)


Methoden

Vortrag, Praxisbeispiele, Diskussion


Zielgruppe

Entgeltabrechner und Personalverantwortliche


Termine, Daten und Preise

Datum 29. Juni 2017
Dauer 12 bis 16 Uhr
Ort Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie
Lüdenscheid e. V.
Staberger Straße 5
58511 Lüdenscheid
Anfahrtsbeschreibung
Preis/e 235,00 €
Dozent/in Bernd Dondrup

Bernd Dondrup ist Krankenkassen-Betriebswirt und seit über 35 Jahren als Referent tätig. Er ist als ehemaliger Vorstand einer gesetzlichen Krankenkasse ein ausgewiesener Kenner des Sozialversicherungsrecht und deckt sämtliche Basis- und Spezialthemen im Sozialversicherungsrecht ab.
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