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Die häufigsten Fallen bei Beschäftigungen im Niedriglohnbereich

Die Zahl der Mini-Jobber in Deutschland liegt derzeit bei rund 7 Millionen. Unter dem Begriff „Mini-Job“ sind verschiedene Formen von geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen zu verstehen. Das regelmäßige Arbeitsentgelt beträgt z. B. maximal 450 € im Monat. Daneben gibt es Mini-Jobs in Privathaushalten. Schließlich kann es sich um kurzfristige Beschäftigungsverhältnisse handeln. Die Tätigkeit dieser sogenannten Saisonbeschäftigten ist zeitlich allerdings auf längstens 3 Monate oder höchstens 70 Arbeitstage im Kalenderjahr begrenzt. Zum 1. Januar 2013 wurde die Verdienstgrenze in der Gleitzone angepasst: 450,01 Euro bis 850,00 Euro. Während es sich bei einem Arbeitsentgelt bis zu 450,00 Euro im Monat um eine geringfügige Beschäftigung handelt, sind Beschäftigungen mit einem Arbeitsentgelt in der Gleitzone versicherungspflichtig. Bei mehreren Beschäftigungen ist das insgesamt aus allen Beschäftigungen erzielte Arbeitsentgelt maßgebend. Wenn Sie als Entgeltabrechner oder Personalverantwortlicher täglich mit Sozialversicherungsfragen zu tun haben, ist es entscheidend, dass Sie stets auf dem neuesten Stand sind. Der Fokus dieser Seminarveranstaltung liegt bei den Brennpunkten, die sich aus den Erfahrungen von Betriebsprüfungen durch die Deutsche Rentenversicherung (DRV) und aus der aktuellen Rechtsprechung ergeben. Hier gibt es in vielen Unternehmen erhebliches Potential: Bei Abrechnungen in diesem Bereich lag die Fehlerquote 2014/2015 bei mehr als 15 Prozent und es kam zu erheblichen Nachforderungen durch die Deutsche Rentenversicherung.


Themen

  • Geringfügig entlohnte Beschäftigung
    • Begriff der geringfügigen Beschäftigung (Hinweis: Privathaushalt)
    • einheitliches Beschäftigungsverhältnis
    • Beschäftigungen bei demselben Arbeitgeber
    • Beschäftigung und selbstständige Tätigkeit bei demselben Arbeitgeber/Auftraggeber
    • Beschäftigungen bei verschiedenen Arbeitgebern mit organisatorischen und wirtschaftlichen Verpflechtungen
    • Verbot privatrechtlicher Vereinbarungen zum Nachteil des Arbeitnehmers
    • Geringfügig entlohnte Beschäftigung
    • Arbeitsentgelt von 450 €
    • Ermittlung des (regelmäßigen) Arbeitsentgelts (hier: Prognoseverfahren)
    • schwankendes Arbeitsentgelt
    • einmalige Einnahmen/Sonderzuwendungen
    • Flexible Arbeitszeiten bei geringfügig Beschäftigten
    • steuerfreie Entgelte
    • Zusammenrechnung mehrerer geringfügig entlohnter Beschäftigungen
    • Zusammenrechnen bei Hauptbeschäftigung und geringfügiger Beschäftigung
    • geringfügige Beschäftigung im Lohnsteuerrecht
    • Besonderheiten in der Rentenversicherung
  • Kurzfristige Beschäftigung
    • Begriff der kurzfristigen Beschäftigung
    • 3 Monate oder 70 Arbeitstage
    • Zusammenrechnung mehrerer kurzfristiger Beschäftigungen
    • Feststellung der Berufsmäßigkeit
    • Rahmenarbeitsverträge/Dauerarbeitsverträge
  • Gleitzonen-Regelung
    • Arbeitsentgelt zwischen 450,01 und 850,00 Euro
    • Mehrfachbeschäftigung
    • Besondere Kennzeichnung in der Gleitzone (Meldeverfahren)
    • Besonderheiten in der Rentenversicherung
    • Grundlage für die Umlageversicherung, Lohnsteuer, Auszubildende


Methoden

Vortrag, Praxisbeispiele, Diskussion


Zielgruppe

Entgeltabrechner und Personalverantwortliche


Termine, Daten und Preise

Datum 16. März 2017
Dauer 12 bis 16 Uhr
Ort Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie
Lüdenscheid e. V.
Staberger Straße 5
58511 Lüdenscheid
Anfahrtsbeschreibung
Preis/e 235,00 €
Dozent/in Bernd Dondrup

Bernd Dondrup ist Krankenkassen-Betriebswirt und seit über 35 Jahren als Referent tätig. Er ist als ehemaliger Vorstand einer gesetzlichen Krankenkasse ein ausgewiesener Kenner des Sozialversicherungsrecht und deckt sämtliche Basis- und Spezialthemen im Sozialversicherungsrecht ab.
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