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Handelsvertreterrecht & Ausgleichsanspruch

Vertragsgestaltung, -praxis und -beendigung

Der Handelsvertretervertrag bildet die Grundlage für eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit. Dies setzt allerdings voraus, dass er von Anbeginn bis zum Ende den individuellen Möglichkeiten der Vertragspartner Rechnung trägt und dabei die zwingenden gesetzlichen Bestimmungen sowie die Rechtsprechung zum Handelsvertreterrecht berücksichtigt. In diesem Seminar wird an Praxisfällen aufgezeigt, wie Fehler bei der Vertragsgestaltung vermieden werden können. Wer glaubt, er könne allein mit dem Gesetzestext die definitive Lösung für ein rechtliches Problem erhalten, sieht sich zumeist enttäuscht. Da die gesetzlichen Regelungen zwangsläufig abstrakt bleiben müssen, weil das Leben zu vielgestaltig ist, gewinnt vor allem die Rechtsprechung herausragende Bedeutung, die letztlich entscheidet, wie ein konkreter Fall zu beurteilen ist. Die Urteile betreffen Themen quer durch das ganze Handelsvertreterrecht, so dass es lohnt, sich hier auf den neuesten Stand zu bringen. Die Teilnehmer dieses Seminars werden praxisnah unter Berücksichtigung relevanter Streitpunkte über die aktuellen Entwicklungen im Handelsvertreterrecht informiert, damit Sie zukünftig unliebsame und womöglich teure Überraschungen vermeiden können. Die erste Hälfte des Seminars erläutert Vertragsgestaltung und Rechte und Pflichten beider Parteien. Die zweite Hälfte widmet sich der Beendigung des Handelsvertretervertrages und hier insbesondere dem Ausgleichsanspruch, der erfahrungsgemäß eine zentrale Rolle spielt, da es sich zumeist auch um nicht unerhebliche Beträge handelt.


Themen

  • Abschluss eines Handelsvertretervertrages: Welche vertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten sind wann sinnvoll?
  • Rechte und Pflichten des Handelsvertreters und des Unternehmers; insbesondere Wettbewerbsverbot des Handelsvertreters
  • Selbständigkeit des Handelsvertreters und Weisungsrechte des Unternehmers
  • Provisionsanspruch des Handelsvertreters
  • Kontrollrechte des Handelsvertreters, insbesondere Buchauszug
  • Möglichkeiten der Beendigung eines Handelsvertretervertrages – Voraussetzungen und Folgen
  • Wann besteht ein Ausgleichsanspruch des Handelsvertreters bei Vertragsende?
  • Ausführliche Berechnung des Ausgleichsanspruchs anhand eines Zahlenbeispiels
  • Abwälzungs- und Einstandsvereinbarungen


Methoden

Vortrag, Diskussion


Zielgruppe

Geschäftsführer, Führungskräfte aus Vertrieb und Marketing


Termine, Daten und Preise

Datum 28.09.2017
Dauer 10.00 - 17.00 Uhr
Ort Märkischer Arbeitgeberverband e. V.
Geschäftsstelle Iserlohn
Erich-Nörrenberg-Str. 1
58636 Iserlohn
Anfahrtsbeschreibung
Preis/e 290,00 €
Dozent/in Dr. Michael Hallermann-Christoph

Rechtsanwalt Dr. Michael Hallermann-Christoph, war wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung für ausländisches und internationales Wirtschaftsrecht des renommierten Kartellrechtlers Prof. Dr. Ulrich Immenga in Göttingen. Mitwirkung u. a. an einem Kommentar zum europäischen Kartellrecht. Promotion zum Thema „Wettbewerbsbeschränkungen in Lizenzverträgen über gewerbliche Schutzrechte nach deutschem und europäischem Recht. Seit 1999 tätig als Rechtsanwalt, seit 2011 Sozius der ausschließlich und überregional auf dem Gebiet des Außendienstrechts tätigen Kanzlei Küstner, von Manteuffel & Wurdack in Göttingen.
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